Unsere Jagdpächter:


Herr Heiko Hornung

Herr Markus Deutsch


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Gemeindeverwaltung


Die Jagd in Obertiefenbach


Das Test-Revier Obertiefenbach dürfte eines der wenigen in Deutschland sein, das trotz seiner geringen Größe weltbekannt ist. In dem Gemeinschaftsjagdrevier mit seinen rund 500 Hektar jagen die Redakteure der Zeitschrift WILD UND HUND. Alle 14 Tage berichten sie seit 2002 in der bedeutendsten deutschsprachigen Jagdzeitschrift, die in 54 Länder exportiert wird, unter anderem über jagdliche Erlebnisse, Produkttests für Wildacker-Saatgut, Revier-einrichtungen, Wildschadens­verhütung, Jungwildrettung und interessante Beobachtungen.


Dazu zählen in Obertiefenbach nicht nur Damhirsche, Rehe, Wildschweine, Hasen und Füchse. Das im Vergleich zu vielen anderen Revieren immer noch reich strukturierte Revier hat eine Menge seltener Wildtierarten zu bieten, die sich natürlich meist im Verborgenen halten. Ihre raren Beobachtungen sind auch für Jäger Höhepunkte. In den Hecken lebt unter anderem der Raubwürger, heimlich fischt der Schwarzstorch im Hasenbach, am Waldrand schleicht die Wildkatze, über den Feldern gaukeln der Schwarze und der Rote Milan. Aus dem Blau des Himmels stößt der pfeilschnelle Baumfalke und in den Feldern locken noch einzelne Wachteln.


Seit Anfang des Jahrtausends versuchen die Jagdpächter mit revierverbessernden Maßnahmen, die Artenvielfalt vor allem im Feld zu erhalten und zu verbessern. So vereinbarten die Grundeigentümer in der Gemarkung (Jagdgenossen) und die Jagdpächter über Heckenpflege im Vorfeld zu sprechen und diese gemeinsam durchzuführen. Es wurden zahlreiche Wildäcker und Blühstreifen gemeinsam angelegt, für die in vielen Fällen die Grundstücksinhaber die Fläche und die Jagdpächter das Saatgut kostenfrei zur Verfügung stellten. Diese Maßnahmen kommen insbesondere Insekten, wie Bienen und Faltern aber auch jungen Hasen und Feldvögeln zugute.


Obertiefenbach im Taunus